Hintergrund
Seit Jahren versucht Runar, der Druide Hugvaeris, nun schon den Runländern und ihren Mitstreitern die Schrift der Elde (Die Geschichte der Eldre), die runländischen Runen, näher zu bringen. Der Erfolg hält sich in Grenzen, aber hier findet ihr seine Werke zum Nachlesen.
Schon seit vielen Jahrhunderten ist Rúnland ein Königreich, das von der Hauptstadt Askurhall nahe dem Zentrum der Halbinsel regiert wird. Den König stellt eine Sippe so lange, bis sie durch Krankheit oder Krieg ausgelöscht wird oder eine Generation keine männlichen Nachkommen hervorbringt. Dann tritt der Rat von Askurhall zusammen, um aus einer Reihe Bewerber den fähigsten Nachfolger auszuwählen und zum neuen König zu erheben.
Auch auf Rúnland gibt es eine Zeitrechnung, die von Chronisten in Askurhall fortgeführt wird. Für das Leben auf der Halbinsel hat es kaum eine Bedeutung, welches Jahr gerade ist. Die Bevölkerung zählt ihr Alter anders und mehrere auf historische Ereignisse zurückgehende Feste finden ohnehin jedes Jahr statt. Dennoch wird in der Hauptstadt die Geschichte des Landes in schriftlicher Form bewahrt und die Chronik weitergeführt. Wir befinden uns im 712. Jahr im Buch der Jahre seit der Zeit des Zwielichts...
Hier findet ihr die IT-Karte des Bollwerks, wie wir sie auf Runland III herausgegeben haben.
Mit den Ahnen kamen auch die ersten Druiden nach Runland, die wir heute die Eldre, die Älteren, nennen und mit ihrer Ankunft endete die Zeit des Zwielichts. Viel ist nicht mehr über sie bekannt, ihre Sprache und ihr Wissen sind verloren, so heißt es, lediglich ihre Runenschrift ist uns geblieben, sagt man, doch die Druidenzirkel wissen es besser. Wenig mag bekannt sein aus der alten Heimat im Osten hinter den Meeren, doch hier wie dort gibt es den Lauf der Dinge, den Tag, die Nacht und die Dinge dazwischen und die Druiden, die diesem Lauf folgen.
Die meisten Menschen in Rúnland glauben an die drei Götter des Lebenskreises:
Dagur, den Gott des Tages, der Sonne, der Wärme, des Feuers, der Taten und der Rastlosigkeit.
Hugvaeri, den Gott der Nacht, der Dunkelheit, des Schattens, der Kälte, des Wassers, der Ruhe und der Rast.
Undorn, den Wächter des Zwielichtes, des Totenreiches. Er ist Herr über Geburt und Tod, Anfang und Ende. Er ist das Bindeglied, welches den Lebenskreis zusammenhält.
Grundsätzlich gilt jeder männliche Rúnländer zwischen 16 und 60 als wehrfähig. Das bedeutet, dass er im Umgang mit einer Waffe seiner Wahl geschult sein sollte. Die üblichsten Waffen für einen Rúnländer sind Speer, Axt oder Pfeil und Bogen. Einige tragen ein Schwert, welches schon seit Generationen weitergegeben wird.
Die Entstehung der Welt
So steht es im Buch der Jahre geschrieben. Zu Anbeginn der Zeit, als da nichts war außer der Allvater selbst, erschuf er alles und herrschte er über die Meere, die Berge, den Wind, das Feuer, die Erde und über alles, was lebte.
Rúnland ist eine Halbinsel, die einem fernen, größeren Kontinent in der nördlichen Hemisphäre der Welt vorgelagert ist. Das die gesamte Fläche bedeckende, von der zentralen Hauptstadt Askurhall aus regierte, gleichnamige Königreich existiert seit etwa 600 Jahren, seit sich die zerstreut lebenden Menschen unter einem gemeinsamen Banner versammelten um besser gegen die Überfälle anderer Völker angehen zu können.
Ethnologisch gesehen gehören alle Rúnländer dem selben Menschenvolk an. Allerdings gibt es Unterschiede im Bezug auf die Lebensart der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen, die sich selbst eigene Bezeichnungen gegeben haben.