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MachtverhĂ€ltnisse auf RĂșnland

Schon seit vielen Jahrhunderten ist RĂșnland ein Königreich, das von der Hauptstadt Askurhall nahe dem Zentrum der Halbinsel regiert wird. Den König stellt eine Sippe so lange, bis sie durch Krankheit oder Krieg ausgelöscht wird oder eine Generation keine mĂ€nnlichen Nachkommen hervorbringt. Dann tritt der Rat von Askurhall zusammen, um aus einer Reihe Bewerber den fĂ€higsten Nachfolger auszuwĂ€hlen und zum neuen König zu erheben.

Eine wichtige Rolle im Netz rĂșnlĂ€ndischer HerrschaftsverhĂ€ltnisse spielen außerdem die Hersen. Wer zum Hersir aufsteigen will muss sich den PrĂŒfungen des Rates unterziehen und als ebenso stark wie klug erweisen. Jeder Hersir verwaltet ein ihm unterstelltes Gebiet, dessen Bewohner unter seinem Schutz stehen. Vielen Hersen bringt ihre Position großen Wohlstand, da es ĂŒblich ist, sie bei traditionellen Festen mit Geschenken zu ehren. Dennoch genießen sie beim Volk ein hohes Ansehen und bleiben dem Rat von Askurhall zu jeder Zeit Rechenschaft ĂŒber ihre Taten schuldig. Ein Mann aus dem Volk kann an bestimmten Tagen des Jahres einen Hersir herausfordern, um an seine Stelle zu treten. Allerdings muss auch ein solcher Herausforderer zuvor die PrĂŒfungen des Rates bestehen. Ist der Hersir altgedient und zum Bestehen der PrĂŒfungen körperlich nicht mehr fĂ€hig, wird er selbst ein Mitglied des Rates.





Als dritte einflussreiche Gruppe im Machtgebilde der Halbinsel lassen sich die Jarls nennen. Als eine Art aus der Bevölkerung auf Lebenszeit gewĂ€hlte Ortsvorsteher verleihen sie dem Alltagsleben auf RĂșnland besondere Festigkeit. Ihre Aufgaben umfassen die Streitschlichtung, die Ausrichtung traditioneller Feste und die Rechtsprechung auf lokaler Ebene.